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Das Eins-Sein.    
In der Quantenphysik beobachten wir zwei entscheidende Dinge. Zum einen beobachten wir, dass die Geschichte eines jeden noch so kleinen energetischen Teils (Energie-Quant) mit der Geschichte aller Teile (aller Quanten) zu tun hat. Zum anderen beobachten wir, dass in jedem Energiequant (kurz. Quant) potenziell alle Quanten - also das Ganze - enthalten sind. Wenn nun im Teil das Ganze ist, gibt es keine wirkliche Trennung.
Dass im Ganzen der Teil ist, ist banal. Dass aber im Teil das Ganze ist, wurde erst über die Quantenphysik so wirklich klar, wenngleich wir wissen, dass in jeder Körperzelle die Information des ganzen Organismus (des Ganzen) steckt.
Die Tatsache, dass im Teil das Ganze ist wie der Teil im Ganzen ist, ist auch in der christlichen Bibel verankert: Joh 14, 20: An jenem Tage werdet ihr erkennenUnd: Joh 17,21-23: damit alle eins seien wie DU, VATER, in mir und ich in DIR, dass sie eins seien in uns, damit die Welt glaube, dass DU mich gesandt hast. Ich habe die Herrlichkeit, die DU mir gabst, ihnen gegeben, damit sie eins seien, wie wir eins sind: Ich in ihnen und DU in mir, auf dass sie vollkommen seien in Einheit und die Welt erkenne, dass DU mich gesandt und sie geliebt hast, wie DU mich geliebt hast.
Vereinen wir hier Religion und Wissenschaft, kommen wir klar zum Ergebnis, dass in Wirklichkeit alles eins ist, was heißt, dass es keine wirkliche Trennung gibt.
Nun gibt es offensichtlich eine wahrnehmbare Trennung, die aber nicht rechtens ist. Damit ist diese Wahrnehmung eine Fehlwahrnehmung.
Das Paradoxon von wahrem Eins-Sein und der wahrnehmbaren Trennung kann damit aufgelöst werden, dass wir die Existenz eines tieferliegendes Seins aller Dinge fordern müssen, das zugleich energetische Basis all dieser Dinge ist. Diese Basis ist die Wirklichkeit. Diese Wirklichkeit ist mit einem stillen Ozean zu vergleichen.
Das wahrnehmbare Sein (getrennte Dinge) ist dann so etwas wie der Tropfen eines Meeres, wenn dieses durch energetische Anregung (Sturm) an seiner Oberfläche aufgeraut wird.
Die getrennt wahrnehmbaren Dinge sind energetische Unterzustände des wahren Wirklichkeitszustandes (siehe Modell der Verdichtung und Modell der Schwebungs-Frequenzen in meinem Buch). Diese können nach der etablierten Physik durchaus imaginär sein, sprich: eine Einbildung (= Illusion).
Illusionen unterscheiden sich von dem wirklichen Nichts dadurch, dass sie energetisch vorhanden sind, aber halt einen geringen Wirklichkeitsgrad aufweisen. Sie sind keine reine Energien, weil sie duale - an sich widersprechende - Eigenschaften aufweisen, die ihrerseits nicht absolut sínd. Dass z.B. ein mikrokosmisches Teilchen, welches ein Baustein der Materie ist, nicht beide Eigenschaften (Welle, Korpuskel) zugleich aufweist, bedeutet, dass diese jeweiligen Eigenschaften nicht absolut sind. Ansonsten müssten sie sich zeitgleich zeigen können. Es ist vielmehr so, dass ein solches Baustein zu einem bestimmten Zeitpunkt nur die eine oder andere Eigenschaft aufweisen kann. Es kann sich je nach Situation in eine Welle oder in einen Korpuskel verwandeln. Demnach steckt in der einen Eigenschaft potenziell - aber nicht ganz - die andere Eigenschaft. Aber gerade der potenzielle Teil der einen Eigenschaft, welcher in der anderen Eigenschaft steckt, fehlt der einen Eigenschaft zu seiner Vollständigkeit (Absolutheit). Illusionen sind zugleich Energien, die vergänglich und veränderlich sind und je nach Betrachtung unterschiedliches Aussehen haben können. Sie sind energetische Erscheinungsformen ähnlich der optischen Täuschung. Illusionen sind, um sie vom wahren Licht des Geistes zu unterscheiden, so etwas wie Schattengebilde (Kol 2,17: Dies sind ja nur Schatten dessen, was kommt; die wahre Gestalt aber ist CHRISTUS). Hingegen ist das, was wirklich ist, unveränderlich, unvergänglich und unabhängig vom Standpunkt immer gleich wahrnehmbar. Dieses hat einen Wirklichkeitsgrad der höchsten Stufe, zumal sie eine reine Energie (reine Schwingung) ist. Zu den Kriterien für die Realitätsgrade möchte ich auf mein Buch verweisen.
Wir können sagen, dass nur Gott (oder der Geist Gottes) wirklich ist. Als Kinder Gottes sind wir auch Geist und selbstverständlich auch wirklich. Allerdings träumen wir, sofern wir uns unserer Geistigkeit nicht gewahr sind. Dann nehmen wir Illusionen so wahr, als seien sie wirklich. Und weil die Wirklichkeit im Traum verschleiert ist, nehmen wir die Wirklichkeit nicht wahr und haben das Gefühl, diese gibt es nicht oder sei eine Illusion.
 
Wer oder was sind wir?
Wir sind Kinder des Geistes (des Lichtes) und keine Kinder der Materie, weil das, was denken und gezielt beeinflussen kann, nach unseren Kenntnissen nicht materiell sein kann. Oder anders ausgedrückt: Nicht der Geist ist das Nebenprodukt der Materie sondern die Materie ist ein Nebenprodukt des Geistes.
*   Ps 39 (38),7: Nur als Schattenbild wandelt der Mensch einher, für nichts häuft er Schätze auf und weiß nicht, wer sie bekommt.
*   1. Chronik 29,15: Denn Fremdlinge sind wir vor deinem Antlitz und Beisassen wie unsere Väter alle. Wie ein Schatten sind unsere Tage auf Erden, und da ist nichts zu hoffen.
*   Hiob 8,9: Denn wir sind nur von gestern, und wir wissen nichts, weil bloßer Schatten unsere Tage sind auf Erden.
*   Psalmen 144,4: Der Mensch ist dem Hauche gleich, seine Tage sind wie ein flüchtiger Schatten.
*   Koh 6,12: Wer weiß denn, was im Leben für den Menschen gut ist, die kurzen Tage seines nichtigen Lebens, die er wie einen Schatten erfährt? Wer kann dem Menschen melden, was nach ihm sein wird unter der Sonne?
 
*   Jak 4,14: Ihr wisst ja nicht, was morgen sein wird! Denn was ist euer Leben? Ein Hauch seid ihr, der für kurz zu sehen ist und dann wieder verschwindet.
 

 

Anm.: Nicht der Geist des Menschen ist ein Schattenbild, sondern der Körper des Menschen ist ein Schattenbild. Und nicht wir sind ein Hauch, sondern unsere Körper, mit denen wir uns identifizieren, sind ein Hauch. Deshalb muss unterschieden werden zwischen dem, was an uns ewig ist und dem, was an uns vergänglich ist. Weil aber das Vergängliche ein Hauch oder ein Schatten ist, ist es nicht unsere wirkliche Identität. Und wir, die wir Kinder GOTTES sind, sind wie ER Licht, wobei es möglich ist, im Finstern zu weilen, um quasi mit einem dumpfen Licht zu scheinen.

 

 
*   Jes 60,19+20: Nicht mehr dient dir die Sonne als Licht am Tag, nicht leuchtet der Mond dir zur nächtlichen Helle, sondern der Herr ist dir ewiges Licht und dein GOTT dein herrlicher Glanz. Nimmer geht deine Sonne dir unter, nicht wird dir der Mond verschwinden; denn der Herr dient dir zum ewigen Licht, und die Tage der Trauer sind für dich zu Ende.

 

Erinnern wir uns daran, dass Stephen W. Hawking, als er in seinem Buch "Universum in der Nussschale" sein Branmodell vorstellte, davon sprach, wir (unsere Körper) könnten Schatten sein, die vom Innern der Weltkugel auf die Bran geworfen (= projiziert) werden (siehe: Hauptseite). Weiter spricht er davon, dass dann im Innern der Weltkugel das eigentliche Geschehen (= eigentliche Wirklichkeit) sein würde. Nun, wo Schatten ist, muss auch das Licht sein, auch wenn es aus physiklischer oder irdischer Sicht im Verborgenen liegt. Demnach ist das Licht, das sich sehr wahrscheinlich im Innern der Weltkugel befindet bzw. dort seinen angestammten Platz hat, das Primäre und entspricht dem eigentliches Geschehen oder besser gesagt der eigentlichen Wirklichkeit. Damit können wir kurz fordern (postulieren):

Geist = Licht = Wirklichkeit;

Materie = Schatten = Illusion.

Das geistige Einssein, in welchem alle Ideen miteinander geteilt werden, ist unsere Wirklichkeit. Dieses Einssein steht im Einklang mit der Kenntnis der Quantenphysik, nämlich dass jeder Teil mit dem Ganzen zu tun hat und dass es daher eine gemeinsame Verbindung gibt. Dieses Einssein steht außerdem im Einklang mit der Allgemeinen Relativitätstheorie, nach der das Universum ein Blockuniversum ist, für das es keine wirkliche (Raumzeit-)Trennung gibt. Weil die Zeit eine Illusion und somit auch die Trennung eine Illusion sind, ist unser wahrer Seinszustand ein Zustand des Einsseins. Nehmen wir dieses Einssein nicht wahr, träumen wir von Illusionen.

Die Wahrnehmung des Einsseins entspricht dann in der Konsequenz der Wahrnehmung unserer wahren Wirklichkeit. Dieser Wirklichkeit sind wir  in unserem wirklichen Wachbewusstsein gewahr.

Aus diesem Bewusstsein heraus erstand der Gedanke, individuell etwas schaffen und wahrnehmen zu wollen, was Trennung zur Folge hat(te). Weil aber Trennung energetisch nicht wirklich möglich ist außer im Schein, führte uns dieser Gedanke in den Traum. Dieser macht(e) das Schaffen von Illusionen notwendig, die uns eine Zeit lang vorgaukeln sollen/können, real zu sein. Weil aber der Traum das Wachsein impliziert (beinhaltet) und daher nur zeitweilig sein kann, wird er wieder ausgeträumt werden. Dies heißt, dass wir aus der Geistigkeit kommen und nach Beendigung des Traums in die Geistigkeit wieder zurückkehren.

Wie gelangen wir zu unserer Geistigkeit wieder zurück? Während uns das Ausleben der Idee der Individuation in den Traum geführt hat(te), führt uns der Weg des Miteinanders, des Füreinanders, der Achtung, der Toleranz, der Offenheit, des Respekts, der Vergebung, der Verbindung und der Liebe zum Aufwachen bzw. in den Zustand des geistigen Einsseins zurück.

Unterschied zwischen GOTT und Gott.

GOTT, mit Großbuchstaben geschrieben, ist das höchste Sein von uns - also nicht etwas außerhalb von uns. GOTT kann nicht vorgestellt werden, weil man IHN nur sein kann (im Wachbewusstsein). GOTT hat keinen Namen, weil es in unserem höchsten Sein keinen Unterschied zwischen ich, du und es gibt. Hierzu der Grundtenor östlicher Religionen:

 

Die Welt außerhalb der Absolutheit ist nur eine Vorstel­lung;
Leben und Tod sind Erscheinungen.
Auch das Ich hat kein reales Sondersein.
In WAHRHEIT existiert nur das allgegen­wärtige TAO,
welches das rein Geistige ist.
                                       

Gott, mit Kleinbuchstaben geschrieben, den sich die Menschen vorstellen, z.B. als alten Mann mit Bart oder als etwas außerhalb von uns, existiert nicht. Dieser ist eine Projektion menschlichen Denkens (ein vermenschlichter Gott) und ist in der Tat eine Illusion. Es gibt auch keinen strafenden Gott, weil GOTT SELBST freie Energie ist. Und freie Energie fließt einfach nur und dehnt sich einfach nur aus. Freie Energie ist einfach und nimmt alles an, wie es ist, weshalb sie im Einklang mit der wahren Liebe steht. Strafe und Zurechtweisung brauchen die Abgrenzung, die nicht die wahre Natur freier Energie ist.

Der Traum braucht Grenzen, Abgrenzungen und Energieverdichtungen. Weil dies nicht der wahren Natur von Energie entspricht, ist dies eine Illusion. Es gibt keine energetische Trennung. Daher ist Zeittrennung eine Illusion, wie die Zeit selber eine Illusion ist. Genau dies ist jetzt endlich wissenschaftlich belegt.

Das Yin-Yang-Prinzip (und die logische Begründung des Geistigen).

Wie wir in 'Tore zur Metaphysik' gesehen haben, kann man die Teilcheneigenschaften von Quantenteilchen in das Yin-Yang-System einbinden. In der Welle steckt potenziell das Korpuskel, wie im Korpuskel potenziell die Welle steckt. Dennoch stehen Yin und Yang nicht wirklich für Vollständigkeit. Die Kreisfläche an sich steht für Vollständigkeit; oder im 3-Dimensionalen ist es die Kugel. Die beiden Symbole im Kreis trennen quasi die Kreisfläche in zwei Teile auf: dem Yin und dem Yang, wobei im Yang das Yin steckt wie im Yin das Yang. Weil beide Prinzipien raumzeitlich voneinander getrennt sind, müssen wir uns eine Kurve (Trennlinie) zwischen den beiden Feldern schwarz und weiß denken. Nun wissen wir, dass das Universum nicht-linear ist. Dies bedeutet, dass das Ganze größer ist als die Summe seiner Teile. Für Yin und Yang bedeutet dies, dass es mehr geben muss als Yin und Yang. Gerade dieses 'Mehr' ist fähig, die Raumzeittrennung von Yin und Yang aufzuheben sowie Yin und Yang einem ständigen - aber nicht ewigen - Wandel zu unterziehen.

Das Yin kann wegen der Raumzeitrennung vom Yang und dessen Funktion nichts wissen; dasselbe gilt auch umgekehrt. Aber es gibt etwas, das beide Prinzipen in Beziehung bringen kann und ihnen einen gewissen Sinn auferlegt. Es ist dies einzig und allein der Geist. Er allein ist vollständig und kann jede Raumzeittrennung überbrücken. Insofern steht das Yin-Yang-Prinzip für Unvollständigkeit, das aber zugleich auf die Vollständigkeit hinweist, die jedoch auf einer höheren Seinsebene anzusiedeln ist. Oder anders ausgedrückt: Yin und Yang weisen auf das Dilemma der Unvollständigkeit (der materiellen Welt) hin, sind aber zugleich ein Fingerzeig zur Vollständigkeit, die im Oben ist: im Geiste. Oder noch anders ausgedrückt sagen uns diese beiden Symbole: Wir, die wir den Körper (das materielle System oder das Yin-Yang-System) wahrnehmen, gehören dem Geist an. Yin und Yang sind aus dem Tao - dem rein Geistigen - entstanden und kehren zum Tao wieder zurück. Sie bleiben nur solange bestehen, wie es noch irgend welche Geister gibt, die ihrem Traum nachgehen wollen und die Illusionen als wirklich ansehen wollen. Das Tao ist quasi das Gedankenfeld, in welchem alles Materielle sowie das Feinstoffliche eingebettet sind.

Wie ist dies alles psychologisch zu verstehen? Allgemein soll es darum gehen, die Ebenbürtigkeit aller Pole hervorzuheben, auch die der psychologischen Pole. Das 'Ungute' ist ein Hilferuf zum 'Guten'. Disharmonie sollte uns anspornen, Harmonie in uns einkehren zu lassen. Die Unruhe lässt uns solange suchen, bis wir unser Heil (unsere wahre Heimat) gefunden haben und in einen Zustand der vollkommenen Ruhe angelangt sind. Alles schreit nach Ausgleich und nach Ausgewogenheit, die nicht wirklich im Yin-Yang-System zu finden sind, sondern allein im Tao - dem rein Geistigen. Die stetige Wandlung steht schließlich für etwas Unausgeglichenes, das solange der Wandlung und der Veränderung unterliegt, bis alles in einem Zustand des Einsseins ist. Der Zustand des Einsseins (Einheit) ist ein Zustand, in welchem alle Vielheit enthalten ist. Hier ist die Vielheit undifferenziert aber dennoch vorhanden, wie z.B. bei einem weißen Licht, das alle Farben enthält. Solange diese einzelnen Farben aus dem Farbspektrum des weißen Lichtes nicht herausgefiltert sind, sind sie quasi undifferenziert, d.h. eins mit dem weißen Licht. Oder erst dann, wenn ein Tropfen des Meeres aus dem Meer herauskommt, ist es ein Tropfen (ein differenziertes Gebilde). Im Meer kann man nicht von einem Tropfen sprechen. Insofern repräsentiert der Tropfen die Differenziertheit, während das Meer das Einssein repräsentiert.

Aus der Einheit ist die differenzierte Vielheit (=Vielfalt)  entsprungen, um irgend wann zu ihr wieder zurückzukehren. So also ist der Weg psychologisch gesehen die Aussöhnung aller Pole, um sie in das rein Geistige (das Tao) hochtransformieren zu können, was vollkommen im Einklang mit der Vergebung steht. Über die wissenschaftliche Bedeutung der Vergebung gehe ich in meinem Buch auch näher ein.

 

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