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An unseren kleinsten Bausteinen der Materie ist zu erkennen, dass ihre Eigenschaften zeitlich voneinander getrennt sind. Auf der anderen Seite gehören aber beide Eigenschaften zusammen. Somit haben wir es hier mit keiner absoluten Verbindung dieser beiden Halbheiten zu tun, weil Zeit und Raum sie ja voneinander trennen. Auf der anderen Seite haben wir es ebenso wenig mit einer absoluten Trennung zu tun, weil sie offensichtlich miteinander zu tun haben. Es ist, als wären sie weder absolut voneinander getrennt noch absolut miteinander verbunden. Ein ähnliches Paradoxon haben wir in Bezug auf unsere Bausteine allgemein. So beobachten wir in der Quantenphysik zwei entscheidende Dinge. Zum einen beobachten wir, dass die Geschichte eines jeden noch so kleinen energetischen Teils (Energie-Quant) mit der Geschichte aller Teile (aller Quanten) zu tun hat. Zum anderen beobachten wir, dass in jedem Energiequant (kurz. Quant) potenziell alle Quanten - also das Ganze - enthalten sind. Dass im Ganzen der Teil ist, ist ein klarer Fakt. Dass aber im Teil das Ganze ist, wurde erst über die Quantenphysik so wirklich klar, wenngleich wir wissen, dass in jeder Körperzelle die Information des ganzen Organismus (des Ganzen) steckt.
Wenn nun im Teil das Ganze steckt, kann es keine wirkliche Trennung der Teile voneinander geben. Auf der anderen Seite erkennen wir, dass die Quanten zeitlich und räumlich voneinander getrennt sind, zumal sie getrennte Gebilde sind und eigene Wege gehen. Auch hier ist es so, als wären sie weder absolut voneinander getrennt noch absolut miteinander verbunden.
Dieses Paradoxon lässt sich nur dadurch auflösen, dass wir das Metaphysische fordern. Erinnern wir uns nun daran, dass im Universum die Nichtlinearität gilt. Diese besagt u.a., dass das Ganze größer ist als die Summe seiner Teile. Für die Existenz des Universums heißt dies im Klartext, dass hier mehr Faktoren im Spiel sein müssen, als nur die Summe all seiner Bausteine. Damit ist das Metaphysische quasi die Verbindungsschnur, welche sowohl die dualen Eigenschaften unserer Bausteine miteinander verbindet als auch die Bausteine miteinander in Beziehung bringt. Demnach können wir das Universum als ein Perlennetz samt den Perlen vorstellen. Das physikalisch Feststellbare wären hier nur die Perlen ohne dieses Netz. Aus der Sicht des Metaphysischen sind jetzt alle Dinge miteinander verbunden, während aus rein materialistischer Sicht die Dinge voneinander getrennt sind und quasi wie von Geisterhand geführt werden. Demnach liegt es nahe, dass es eine weitere Größe oder weitere Eigenschaft unserer Bausteine gibt, welche sie zu einem Ganzen - Dreiheit bildende Ganzheit - macht und welche die Raumzeittrennung aufhebt. Wäre dieses Metaphysische als verbindendes Glied nicht vorhanden, würden die Materiebausteine in einer Art nebeneinander existieren, dass keine gezielte Wechselwirkung erkennbar wäre. Ja, auch eine Feststellung wäre gar nicht möglich.
Erinnern wir uns daran, dass schon Albert Einstein vermutet hatte, es könnte eine immaterielle Geisterkraft geben, welche die Schranken seiner eigenen Theorie durchbricht und somit die mikrokosmischen Teilchen zu verbinden vermag. Diese könnte, weil sie intelligent ist, eine Führungsgröße darstellen und somit am ehesten mit der Funktion der Ursache (Verursachung) ausgestattet sein. Und seine Vermutung scheint sich immer mehr zu bestätigen. Denn wie könnten auch Teilchen, die raumzeitlich voneinander getrennt sind, jeweils eine eigene Gegenwart sowie eine eigene innere Uhr haben und zudem der sogenannten Quantenunschärfe unterliegen, wirklich einander Ursache und Wirkung sein? Ist es nicht vielmehr wahrscheinlicher, dass diese intelligente immaterielle Größe (= Geisterkraft) die Funktion einer Ursache hat, während nicht-intelligente materielle Größen (= materiellen Bausteine) die Funktion einer reinen Wirkung haben? Dass dem in der Tat so ist, zeigt diese Untersuchung mehrfach auf.
Wenn wir jetzt die Eigenschaften unserer Bausteine nochmals näher anschauen, müssen wir sagen, dass sie so etwas wie eine Gedanke-Welle-Korpuskel-Einheit darstellen. Viele solcher Einheiten in der Summe können wir dann als die sogenannte Geist-Seele-Körper-Einheit auffassen, wobei der Geistaspekt dieser Dreiheit die Führungsgröße darstellt. Zusammen ergeben diese drei Aspekte vollständige Projektions-, Licht-Schatten-, Echo-, Informations- und Schöpfungssysteme.

a) Projektionssystem

Geist: ist Licht, Original und Urheber seiner Gedankenprodukte

Seele: ist Abbild (entspricht dem Diapositiv im Projektor)

Körper: ist Projektion auf der Leinwand der materiellen Welt.

Stephen W. Hawking spricht bei seinem Branmodell davon, dass unserer Körper Schatten sein könnten, die vom Innern der Blase auf die Bran projiziert werden. Doch wo Schatten ist, muss auch Licht sein. Aber es muss auch etwas geben, das den Schatten vom Licht trennt und dabei den Schatten wirft. Der seelische Bereich bietet sich hierfür an. Er ist das Dia (Abbild) träumerischer Gedanken, während der Körper die Projektion (Schattenfigur) davon ist. Unser Geist selber ist das Licht und somit der Verursacher dieser Projektion. Er ist dieses Dritte (= das verbindende und schaffende Prinzip).
b) Licht-Schatten-System (Symbolik der Sonnenfinsternis-Konstellation)
Sonne: ist Symbol für Geist (= Licht)
Mond: ist Symbol für Seele, die Mittel der Trennung ist und Mittel, das den Schatten wirft
Erde: ist Symbol für Körperlichkeit (Körper = Schattenfigur)

Unser Geist, der dem Licht angehört, kann in allen Ebenen zugegen sein. Sein ange­stammter Platz ist aber die geistige Ebene, die in der Sonnenfinsternis-Konstellation durch die Sonne repräsentiert wird. Wenn z.B. unser Geist in Resonanz mit den Schwingungen der Materie (des Körpers) ist, befindet er sich quasi auf der Schattenseite - also auf der vom Licht des Geistes (Sonne) abgewandten Seite -, was in der christlichen Bibel so ausgedrückt wird, dass wir in der Finsternis verweilen. Dann nehmen wir den Körper so wahr, als sei er wirklich.

 

Für das Geist-Seele-Körper-System des unerlösten Menschen, der also noch in der Finsternis verweilt, gilt also die Sonnenfinsternis-Konstellation. Solange dieser Mensch seine Geistschwingungen an den Schwingungen der Materie gebunden hat, scheint sein Licht nur dumpf. Dann ist es so dumpf, dass es die Konturen der Schatten wahrnimmt, weil es die Schatten nicht überstrahlen kann. Solange erscheint der Körper, der ja eine Schattenfigur ist, als täuschend wirklich.

 

c) Informations- und Echo-System
 
Geist: ist Sender einer Idee (Rufer) und Empfänger dieser Idee
Seele: ist Informationsträgersystem und Erinnerungsfeld (Träger des Echos)
Körper: ist die Information und zugleich die manifest gewordene Idee (= Echo).
Wenn wir uns die Dreiheit als Echo- und Informationssystem vorstellen, ist der Geist derjenige oder dasjenige, das einen Gedanken ausruft (= sendet). Der Geist ist also der Rufer einer Idee, die z.B. Individuation oder getrennte und unterschiedliche Wahrnehmung heißt. Der Körper ist das Echo und die manifest gewordene Idee der Trennung, wobei der seelisch-feinstoffliche Bereich das Trägermedium ist, welches das Echo dem Rufer überbringt. Dies lässt den Rufer an seinen Ruf erinnern. Weil damit zugleich ein Resonieren (Zusammenwirkung mehrerer Schwingungen) stattfindet, wird dieser Gedanke z.B. in Form eines Körpers verdichtet - sprich manifest. Insofern dient der seelisch-feinstoffliche Bereich als Informations- und Erinnerungsfeld. Hierzu gibt es die Begriffe Akasha-Chronik und morphische Felder. Intuition begründet sich z.B. darauf, dass wir uns Zugang zu der Akasha-Chronik, dem sogenannten Weltgedächtnis, verschaffen können. Die Akasha-Chronik wird in meinem Buch eingehend erörtert.
 

d) Schöpfungssystem

Geist: ist Schöpfer = Ursache

Seele: ist Prinzip der Manifestation = Wirkungsprinzip

Körper: ist Schöpfung/Kind = Wirkung

Nicht zuletzt haben wir es hier mit einem Schöpfungssystem zu tun. Der Geist, der seine Idee ausruft, benutzt den seelisch-feinstofflichen Bereich, um ein Resonieren und somit eine Festigung (Manifestation= Schöpfung) zu bewirken. Demnach gibt es eine klare hierarchische Angelegenheit. Der Geist ist die Ursache und das Materielle ist die reine Wirkung. Der Zwischenbereich hat die Funktion des Wirkungsprinzips, also des Prinzips, über das die Ursache überhaupt eine Wirkung zur Folge haben kann. Dies bedeutet, dass das Ursache-Wirkungsgesetz ebenfalls drei Aspekte haben muss, um vollständig zu sein.
Geist = Ursache, Erzeuger (Vaterprinzip), Rufer
Seele = Wirkungsprinzip, Mutterprinzip, Echoträgersystem
Körper = Wirkung, Gezeugtes (Sohn- oder Tochterprinzip), Echo
Je weiter wir ins Kugelinnern im Branmodell gelangen, mit desto höheren energetischen Ebenen haben wir es zu tun. Dies wissen wir aus der Spiritual-Wissenschaft, nach der mit höher werdender Energie die Ebenen immer feinstofflicher und geistiger werden. Irgendwann verlieren die Energien nach oben hin ihre Teilcheneigenschaft und werden zu reinen energetischen Schwingungen, die wir als nondual bezeichnen können. Weil die Ebenen nach oben hin (energetisch) bzw. nach innen hin (Schalen- oder Branmodell) immer fundamentaler werden, ist eine klare Hierarchie zu verzeichnen, die dem Ursache-Wirkungs-Pfeil eine Richtung aufprägt, die energetisch nach unten zeigt. Weil diese Ebenen an jedem Punkt der Raum-Zeit zugleich vorhanden sind, sind auch Ursache und Wirkung zeitgleich vorhanden.
Auf der höchsten Seins-Ebene (in der wahren Wirklichkeit) haben wir es mit Aspekten zu tun, die in sich eins sind und einander nicht mehr hierarchisch untergeordnet sind. Diese können wir namentlich mit den Begriffen VATER, HEILIGER GEIST/MUTTER und SOHN/TOCHTER versehen, um sie in Anlehnung an die christliche Religion zu bringen. Die Trinität BUDDHAS ist dasselbe. Für ein und dasselbe gibt es nur unterschiedliche Begriffe. Näheres dazu in meinem Buch.

Die entscheidende Erkenntnis daraus ist, dass sich alles aus dieser Dreieinheit entwickelt hat. Sie ist der Urgrund allen Seins. Und weil sich alles aus ihr entwickelt hat, ist auch alles aus ihr ableitbar. Weil abseits von Ihr (abseits des Wachseins; also im Traum) Erkenntnis nicht möglich ist, brauchen wir, um verstehen zu können, Analogien. Nichts anderes habe ich hier gemacht. Ich habe auf diese Analogien zurückgegriffen, um Rückschlüsse auf diese Einheit ziehen zu können. Es sind dies lediglich Rückschlüsse aus dem, was wir beobachten.

Das Geist-Seele-Körpersystem ist eine Analogie zur Dreieinheit der Energieaspekte VATER, HEILIGER GEIST und SOHN. Während aber der seelisch-feinstoffliche Bereich nur ein rein passives Schöpfungsprinzip ist, ist der HEILIGE GEIST sowohl passiv schöpferisches Prinzip als auch aktiv schöpferisches Prinzip. Letztlich sind die Funktionen der drei Energieaspeke VATER, SOHN und HEILIGER GEIST beliebig austauschbar. Dies ist daran zu ersehen, dass Energie sowohl die Funktion des Gebens/Sendens als auch des Empfangens als auch der Übertragung/des Weiterreichens haben kann. Doch nur auf der höchsten Seins-Ebene sind alle drei Funktionen in jedem Energie-Aspekten in jedem Moment zugleich vorhanden. Näheres dazu in meinem Buch.

Damit ist u.a. auch klar geworden, dass das Beobachtete niemals getrennt vom Beobachter angesehen werden darf, wollen wir die Dinge richtig verstehen. Die Naturwissenschaft hat aber in weiten Teilen so getan, als würden die Dinge unabhängig von uns, die wir die Beobachter sind, existieren.

Vielleicht noch einen Hinweis zu dem Versuch seitens der Physik, die Allgemeine Relativitätstheorie mit der Quantenphysik zu verbinden. Damit eine Verbindung zwischen diesen beiden tragenden Theorien der Physik erfolgreich hergestellt werden kann, braucht es auch hier etwas Drittes. Die dritte Säule ist die Metaphysik.

 

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